Diskurskultur: Die Petrarca-Preisverleihung ist auch literarischer Treffpunkt

In Petrarcas Namen

Mit der Verleihung des Petrarca-Preises verbinden Stifter Hubert Burda und die Jury jährlich eine Auszeichnung für europäische Literatur mit einem Fest der Poesie. Zwei Tage lang kommen die Gäste in Petrarcas Namen zusammen, um herausragende Schriftsteller zu würdigen und sich auszutauschen.

Der Petrarca-Preis wurde bereits von 1975 bis 1995 an zeitgenössische Dichter und Übersetzer vergeben und sollte an die Geschichte der Poesie erinnern. Er ging an Lyriker wie Zbigniew Herbert, Jan Skácel, Tomas Tranströmer und Philippe Jaccottet.

An diese Tradition knüpft der Literatentreff ab 2010 wieder an und vergibt den Petrarca-Preis an internationale Autoren. Daneben gibt es den Hubert Burda Preis für junge osteuropäische Lyrik: Mit der Auszeichnung werden junge Dichtertalente gefördert, die in ihren Werken das neu aufbrechende Leben in Osteuropa spiegeln und ihm so eine Stimme verleihen.