Ilse Aichinger

wurde am 1. November 1921 in Wien geboren. Aufgrund ihrer jüdischen Abstammung konnte Aichinger erst 1945 beginnen Medizin zu studieren, brach aber nach fünf Semestern ab, um ihren teils autobiografischen Roman "Die größere Hoffnung" zu schreiben. 1949/50 arbeitete sie als Verlagslektorin für S. Fischer, 1950/51 als Assistentin an der Hochschule für Gestaltung in Ulm.

1951 wurde Aichinger erstmals zur Gruppe 47 eingeladen und 1952 gewann sie mit ihrer "Spiegelgeschichte" den Preis der Gruppe. Im selben Jahr erschien die vielbeachtete Rede "Unter dem Galgen".

1981 zog Ilse Aichinger nach Frankfurt am Main und 1988 dann nach Wien, wo sie nach einer längeren Schaffenspause Ende der 90er-Jahre wieder zu schreiben begann.

„Besuch im Pfarrhaus“ 1961
„Auckland“ 1969
„Schlechte Wörter“ 1977
„Knöpfe. Hörspiel“ 1980