Gerhard Meier

geboren am 20. Juni in Niederbipp. Gerhard Meier begann nach dem Abitur ein Hochbau-Studium am Technikum in Burgdorf. Nach dem Abbruch dieses Studiums trat er 1938 in eine Lampenfabrik in Niederbipp ein. Dort arbeitete er – nur unterbrochen von seinem Militärdienst während des Zweiten Weltkriegs – die folgenden 33 Jahre als Designer und schließlich als technischer Leiter.

Meier hatte bereits während seiner Studienzeit erste schriftstellerische Versuche unternommen, die er jedoch mit dem Eintritt ins Berufsleben gänzlich aufgab. Mit Literatur beschäftigte er sich erst wieder ab 1957 und fing wieder mit dem Schreiben an, als er wegen einer Tuberkulose-Erkrankung einige Zeit im Sanatorium in Heiligenschwendi verbringen musste. 1964 erschien sein erster Gedichtband, dem weitere Veröffentlichungen folgten. 1971 gab Meier seine Tätigkeit in der Industrie auf; er lebte seitdem als freier Schriftsteller in Niederbipp.

Gerhard Meier ist am 22. Juni 2008 in Langenthal verstorben.

„Einige Häuser nebenan“ 1973
„Der andere Tag“ 1974
„Papierrosen“ 1976
„Der Besuch“ 1976